Faustball DM Frauen 2012


Direkt zum Seiteninhalt

Liebe Faustballfreunde, ...
... die Deutsche Meisterschaft 2012 im Hallenfaustball der Frauen ist Vergangenheit. Der TSV Calw möchte sich ganz herzlich bedanken bei allen fleißigen Helfern, Unterstützern, Fans, Sponsoren...
Ohne Euch wäre diese schöne Veranstaltung nicht möglich gewesen.

Top-Bilder von der Veranstaltung:
event-bildagentur
regiofotos-cw.de
Herzlichen Dank an Roland Wurster für diese "echt scharfen" Fotos!


Deutscher Meister: Ahlhorner SV
Platz 2: TV Jahn Schneverdingen
Platz 3: TSV Dennach
Platz 4: ATS Kulmbach
Platz 5: TV Westfalia Hamm und TSV Calw

Die Spielerinnen des Turniers
(gewählt von einer Jury mit Männer-Bundestrainer Olaf Neuenfeld, Ex-Nationalspieler Frank Hertneck und Hallensprecher Alwin Oberkersch)
Angriff: Marie Therese Warnick (Ahlhorn)
Zuspiel: Hinrike Seitz (Schneverdingen)
Abwehr: Sarah Reinecke (Ahlhorn)

Finale
TV Jahn Schneverdingen – Ahlhorner SV 0:3
(8:11, 7:11, 7:11)
Effektivität ist Trumpf – und die Erfolgsformel des Ahlhorner SV. Wenn’s drauf ankommt, sind die Niedersächsinnen eben da. Und so läuft es auch im Endspiel um die Deutsche Frauenmeisterschaft im Hallenfaustball. Zwar zogen sie gerade in diesem Winter mehrmals den kürzeren gegen die Youngster vom Nord-Rivalen TV Jahn Schneverdingen, „aber am Schluss gilt es und da waren wir wieder stark“, so eine stolze Trainerin Edda Meiners. Das Endspiel wurde zum Triumphzug für Marie Therese Warnick, die bärenstark zulangte und dabei von Celina Minx bestens unterstützt wurde. In der Abwehr hielten Sarah Reinecke und Annika Lohse den vierfachen Titelverteidiger auf Kurs. Zuspielerin Janna Meiners war wieder souverän wie eh und je. Und weil den Jahn-Schlägerinnen „Terry“ Schröder und Cindy Nökel langsam die Kraft ausging, konnte der verdiente Sieger nur Ahlhorner SV heißen.

Spiel um Platz 3
TSV Dennach – ATS Kulmbach 3:0
(14:12, 11:2, 11:9)
In der Bundesliga Süd gewann jedes Team eine der direkten Begegnungen, nun geht es um Platz 3 bei der „Deutschen“. Und um die Bronzemedaillen fighteten beide Mannschaften mit großer Leidenschaft. Ein ausgeglichenes Match im Duell zweier großer Schlagfrauen, Sonja Pfrommer gegen Olga Blehm. Der vierte Satzball sitzt: 14:12. Dann ging nichts mehr bei Kulmbach. Schlechte Zuspiele, schwache Abschlüsse, „Speedy Gonzales“ Silvia Jakobi müht sich vergeblich. 11:2 für Dennach. Es ist nicht der Tag des ATS Kulmbach. Auch Satz 3 gewinnt Dennach mit dem fünften Matchball: 11:9. Bronze für Dennach!

Halbfinale 2
Ahlhorner SV – ATS Kulmbach 3:0
(11:3, 11:2, 11:5)
Zweiter Süd (Kulmbach) gegen Zweiter Nord (Ahlhorn), ein Duell auf Augenhöhe? Diesmal nicht. Der Ahlhorner SV trägt als Titelverteidiger, der nach der fünften Meisterschaft in Serie greift, natürlich die Favoritenrolle. Und zeigen im ersten Satz altbekannte Qualitäten. Celina Minx und Marie Therese Warnick, die kraftvollen Angreiferinnen, wehren die Angaben von ATS-Schlägerin Olga Blehm souverän ab, die Zuspiele von Mittelfrau Janna Meiners kommen exakt. 11:3, klare Sache. Auch im zweiten Satz finden die Oberfränkinnen kein bisschen ins Spiel, beim 11:2 wirken sie schon recht ratlos. Auch im letzten Satz können einem die Kulmbacherinnen Olga Blehm und Silvia Jakobi fast schon leid tun. Bezeichnend, dass Blehm den letzten Angriff in die Leine haut. 11:5.

Halbfinale 1
TV Jahn Schneverdingen – TSV Dennach 3:1
(11:4, 11:8, 9:11, 11:6)
Spannung beim Spiel der Tabellenersten aus der Bundesliga Nord und Süd. 0:4 – Dennach beginnt hellwach. Dann drehen die Heide-Fausterinnen den Spieß um. Das Dennacher Zuspiel passt nicht, TSV-Angreiferin Sonja Pfrommer kommt einfach nicht zum Zug. Auch die Taktik, Jahn-Schlagfrau Cindy Nökel aus dem Spiel zu nehmen, geht nicht auf. Schneverdingen holt acht Punkte in Folge (8:4). Dann ist Dennach wieder am Zug: 8:8, und erneut drei Zähler in Serie für die Nordlichter: 11:8. Ein verrückter Satz mit nur drei Angabenwechseln. Satz 2: Die langen Schneverdinger Angreiferinnen Nökel sowie die erst 16-jährige Theresa Schröder wirbeln Dennachs Abwehr durcheinander. Nur phasenweise können die Lokalmatadorinnen mithalten. Auch weil Jahn über eine sichere Defensive mit Janina von der Lieth und Chantal Heins verfügt und Hinrike Seitz einen starken Mittelpart abgibt. 11:4, eine Demonstration der Stärke. 8:3 führt der TVJ schon im dritten Satz – und plötzlich bekommt Dennach die „zweite Luft“, holt Punkt um Punkt auf – und gewinnt 9:11. Ein rassiges Match findet seine Fortsetzung im vierten Durchgang, mit langen und spannenden Ballwechseln, meist mit dem besseren Ende für die Niedersächsinnen, die völlig verdient 11:6 gewinnen und ins Finale einziehen.

Samstags-Spiele

Spiel 6
TSV Dennach – Ahlhorner SV 2:3
Und noch ein Fünfsatzspiel. Zum Samstagsabschluss kam es zum Duell TSV Dennach gegen Ahlhorner SV. Oder, anders gesagt, zur Revanche für das Vorjahres-Finale in Neuenbürg, als der DM-Gastgeber aus dem Nordschwarzwald den Niedersächsinnen gratulieren mussten. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich jedes Team abwechselnd seine „Auszeiten“ nahm. Dennach legte von Beginn an den Respekt ab, gewann 11:6. Dann wirkten die Umstellungen durch Ahlhorn-Trainerin Edda Meiners. Ihre Mannschaft, meist mit Marie Therese Warnicke und Celina Minx im Angriff, drehte nun auf. 11:4, 11:8. Und plötzlich waren die pink gekleideten Dennacherinnen von Coach Beate Bolz wieder am Zug. Sonja Pfrommer wirkte sehr sicher, Anna-Lisa Aldinger gab einen vorbildlichen Kapitän. Lena Wahl am Zweitschlag vermied Fehler. 11:3 wurde Ahlhorn abgefertigt und im letzten Satz stand es schon 4:1 für Dennach, als Ahlhorn die zweite Luft bekam und 11:7 gewann.


Spiel 5
TV Jahn Schneverdingen – ATS Kulmbach 3:1
Da staunten die seit Monaten unbesiegten Nordlichter aus Schneverdingen, wie beherzt und kämpferisch die Mädels aus Kulmbach vor ihren vielen mitgereisten Fans mithielten – und in der Endphase des ersten Satzes die Nerven behielten. 12:14 für den ATS – der Beginn einer Überraschung? Nein. Bei der zuvor überaus stark agierenden Silvia Jakobi lief plötzlich nichts mehr zusammen, der Rest der Mannschaft ließ sich anstecken. Und die konzentrierten Damen von der Lüneburger Heide um die nun angreifende Theresa Schröder hatten leichtes Spiel. 11:5, 11:7 und 11:1 – das Team von Trainer Frank Eggert machte kurzen Prozess und ist, in dieser Form erst Recht, Anwärter aufs Finale am Sonntag.

Spiel 4
Ahlhorner SV – TSV Calw 3:0
Es hätte so schön sein können, aber erneut waren es die Eigenfehler, die den Calwern einen Strich durch die Halbfinal-Rechnung machten. Im ersten Satz 4:1 vorn, drehte der Titelverteidiger aus Niedersachsen das „Ding“ und gewann 11:7. Im zweiten Durchgang legte wieder Calw vor (5:2), und erneut wendete sich das Blatt, weil in dieser Phase die Ahlhornerin Celina Minx prellte und Marie Therese Warnick aus vollem Lauf gefährliche Kurzbälle spielte: 11:9. Ganz anders der dritte Satz. Calw liegt 0:4 hinten, dann auch noch ein Wadenkrampf bei TSV-Schlägerin Steffi Dannecker. Ein kurzes Aufbäumen, nur noch 7:6, ein umstrittener Linienball zum 8:6. Die gewieften Kurzen von Warnick zogen dem Heimteam vollends den Zahn: 11:9. Gegen die gut gestaffelte Abwehr des Meisters fand der Calwer Angriff zu wenig Mittel. Aus und vorbei für die Orangenen.

Spiel 3

ATS Kulmbach – Hammer SC 08 3:2
Das war ganz nach dem Geschmack der Fans, wenn auch die Zeitplaner im DM-OK die Stirn runzeln. Denn auch das dritte Spiel des Tages ging in die Verlängerung. Weil die Hammerinnen, wie schon gegen Schneverdingen zuvor, eine kampfstarke und konzentrierte Leistung ablieferten. Zwar ging Satz 1 an die Starkbier-Städterinnen aus Kulmbach mit ihrer Schlagfrau Olga Blehm. Doch dann erlaubten sich die Fränkinnen eine Schwächphase, die die Westfälinnen – vor allem durch Maren Schmitt und Anika Bruhn – trocken nützten. Erneut gingen sie 2:1 in Führung (10:12, 5:11) – und wieder verloren sie das Match mit 2:3, weil die Kulmbacherinnen plötzlich wieder in die Spur fanden. Besonders hervorzuheben: Zweitschlägerin Silvia Jakobi, die praktisch jeden kurzen Ball herausfischte, Olga Blehm vollendete sicher. Und Kulmbach jubelte über die Satzgewinne mit 11:2 und 11:7.

Spiel 2
TSV Dennach – TSV Calw 3:1
3:1 – der TSV Dennach wurde seiner Favoritenrolle im Auftaktspiel und Lokalderby gegen Gastgeber TSV Calw gerecht. Das heimische Team agierte nervös, im Angriff unterliefen zu viele Fehler, auch weil das Zuspiel selten „brauchbar“ ankam. Dann musste die angeschlagene Elke Schöck ausgewechselt werden (Knieprobleme). Die Dennacherinnen übernahmen von Beginn an das Zepter, gewannen 11:7, 11:5. Dann kamen aber auch die Orangenen ins Spiel und ein 6:9 drehten sie mit bravourösem Kampfgeist in einen Satzgewinn (11:9). Auch der vierte Durchgang war zunächst ausgeglichen, dann zog Dennach mit der starken Angreiferin Sonja Pfrommer, bestens bedient von Zuspielerin Anna-Lisa Aldinger, auf 10:5 davon. Mit dem vierten Matchball war dann Schluss (11:8).

Spiel 1
TV Jahn Schneverdingen - Hammer SC 08 3:2
Das war fast die erste Überraschung in Calw. Im Auftaktspiel besiegt der in dieser Saison noch ungeschlagene Nord-Meister TV Jahn Schneverdingen nach einem überaus hart umkämpften Match den Dritten der Bundesliga Nord, den Hammer SC. 11:9, 8:11, 8:11, 11:5 und 12:10 lautete das Resultat aus Sicht des niedersächsischen Favoriten. Cindy Nökel beim TV Jahn produzierte einige Fehler, die Westfälinnen hingegen wirkten abgeklärt und nervenstark – bis zur 9:7- und 10:8-Führung im entscheidenden Satz. Hamm vergab zwei Matchbälle, dann entschieden die langen Ballwechsel zugunsten Schneverdingens.




Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü